Die meisten Häftlinge der Justizanstalt haben bereits gesungen - allerdings vor der Polizei. Jetzt treffen sich acht Goldkehlchen einmal in der Woche mit Chorleiter Mag. Edi Oraze und trainieren gemeinsam ihre Stimmen.
Mittel gegen Langeweile, Spannungen und Hass
"Der Chor ist Bildung und Psychohygiene", so Anstaltsleiter Peter Bevc. "Problemlos werden Sprachbarrieren überwunden und gemeinsame Ziele angestrebt." Ein kostengünstiges Mittel gegen Langeweile, Spannungen, Hass und mögliche Prügeleien.
Eine große Herausforderung ist da freilich die hohe Fluktuation hinter Gittern. Häftlinge werden in Freiheit entlassen, neue treten in den "Klub" ein. Übrigens: Die Sänger müssen nicht unentwegt Strumpfmasken tragen, wie auf dem Bild zu sehen: Sie taten es nur für die Aufnahmen.
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