24.09.2011 10:08 |

Nach Kirtags-Schock

Kind fiel aus "Power Surge": Betreiber stehen vor Gericht

In die nächste Runde geht der Prozess um einen Unfall auf dem Kirtag im burgenländischen Schattendorf Anfang Oktober 2010. Als ein zehnjähriges Mädchen auf einem Sitz der Jahrmarktattraktion "Power Surge" Platz nehmen wollte, schnellte das Gerät in die Höhe – das Kind stürzte ab. Auf der Anklagebank sitzen nun die Betreiber und ein Mitarbeiter.

Ein gebrochener Arm, Rissquetschwunden und ein Schock – so endete - wie berichtet - für Katrin aus Wiesmath (Niederösterreich) der Besuch mit den Eltern beim Schattendorfer Kirtag. Wie die Zehnjährige der Richterin Birgit Falb in Eisenstadt schilderte, sei sie damals entlang der Sitzreihe des "Power Surge" gegangen. Doch bevor das Kind Platz nehmen konnte, sei der "Scheibenwischer", wie das Gerät auch genannt wird, plötzlich hochgefahren. Auf halber Höhe stürzte Katrin fast vier Meter ab.

Steuerung umgebaut?
Vor Gericht verantworten müssen sich die burgenländischen Betreiber des Fahrgeschäfts. Der Staatsanwalt wirft dem Ehepaar vor, die Sicherheitsstandards nicht eingehalten zu haben. Demnach sei die Steuerung des "Power Surge" nach einem Service des Herstellers ein weiteres Mal umgebaut worden – ohne behördliche Abnahme. "Das Gerät wurde jedes Jahr sachgemäß kontrolliert. Der Unfall war nicht vorhersehbar", verteidigen sich die Beschuldigten. Das soll ein Privatgutachter bestätigen. Vertagt!

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