„Nicht unerheblich“
Risse an zwei weiteren französischen AKWs entdeckt
In Frankreich sind erneut Risse an zwei Atomreaktoren entdeckt worden. Diese seien „nicht unerheblich“, erklärte am Donnerstagabend die Behörde für Atomsicherheit (ASN). Offenbar handle es sich um Abnutzungserscheinungen. Betroffen seien ein Reaktor im Atomkraftwerk Penly und ein weiterer in Cattenom.
Erst am Dienstag hatte die ASN bekannt gegeben, dass in Penly ein ungewöhnlich langer und tiefer Riss in einem Leitungsrohr entdeckt worden sei. Es ist der bisher größte entdeckte Korrosionsschaden in einem französischen Atomreaktor.
Wegen anhaltender Probleme mit seinem alternden Atompark hatte Frankreich im vergangenen Jahr so wenig Strom produziert wie seit drei Jahrzehnten nicht. Präsident Emmanuel Macron will noch während seiner Amtszeit den Grundstein für die ersten beiden von sechs neuen Atomreaktoren legen, die just in Penly gebaut werden sollen.
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