


Die Olympischen Spiele 2026 in Cortina D‘Ampezzo (It) sind das große Ziel von Paul Verbnjak. Denn erstmals in der Geschichte ist Skibergsteigen olympisch. Und der 21-Jährige dominierte die letzten Jahre in den Junioren-Wertungen. Nun gab‘s aber eine Hiobsbotschaft ...
Voller Motivation pushte sich Paul Verbnjak in den letzten drei Jahren von einem Erfolg zum nächsten. Der Klagenfurter Skibergsteiger dominierte in der Junioren- und U 23-Klasse die gesamte Konkurrenz. „Alles war auf Olympia 2026 in Italien ausgelegt“, betont der 21-Jährige.






Ganz andere Anforderungen
Dann gab’s die Hiobsbotschaft: Nur der Sprint wird (neben dem Mixed-Teamevent) olympisch – also ausgerechnet jene Disziplin, in der Paul nie zu den Besten zählte. Seine größten Erfolge feierte er bisher im Vertical und Individual.
„Die Anforderungen sind da ganz andere. Meine Stärke ist die Ausdauer – und im Sprint brauchst du eher Schnellkraft für die kurze Strecke.“
Verbnjak: „Das trifft den Geist des Sports nicht“
Grund für die kuriose Entscheidung des olympischen Komitees ist wohl die Attraktivität für die Fans. Denn im Sprint ist das Gelände besser einsichtlich als in der „Königsdisziplin“, dem Individual, wo es ja auf über 3000 m hinauf geht.
„Der Sprint trifft aber den Geist unseres Sports gar nicht - das war ein Schlag ins Gesicht“, sagt Paul, der sich am Ende dieser Saison entscheiden muss, ob er weiter den Fokus auf Vertical und Individual (und damit den Gesamtweltcup!) legt. Oder ob er sich künftig dem olympischen Sprint widmen will.
„Beides geht nicht, ich habe echt noch keine Ahnung, wie’s weitergeht. Jetzt will ich mich weiter voll auf die aktuelle Weltcup-Saison konzentrieren!“ Da geht’s nächste Woche in Andorra weiter.















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