Während Familie und Freunde noch um die beiden Mädchen trauern, die im vorigen Sommer bei einem Unwetter am St. Andräer Badesee in Kärnten von umstürzenden Bäumen erschlagen worden waren, besagt ein Gutachten: Die Pflanzen waren gesund gewesen.
Völlig überraschend kam am 18. August im vorigen Sommer auf dem Mettersdorfer See, an dem rund 300 Menschen das Badevergnügen genossen, ein Sturm auf, der verheerende Folgen haben sollte: Die Böen entwurzelten Bäume, brachen Äste herab. 16 Menschen - Erwachsene und Kinder - wurden teils schwer verletzt.
Zwei Mädchen aus dem Lavanttal, erst drei und acht Jahre alt, mussten ihr Leben lassen. Sie wurden von Bäumen erschlagen. Die Freizeitanlage wurde gesperrt. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft wurden die Bäume von Sachverständigen untersucht.
Sachverständige haben ihr Gutachten abgeschlossen
Wie die „Krone“ bereits berichtet hat, wurde an einem Gutachten gearbeitet, das dem Vernehmen nach den Zustand der Bäume als gut und gesund beurteilt. Dieses Gutachten liegt nun vor: Die Pflanzen seien sachgemäß geschnitten worden und gesund gewesen. Der Betreiber der Freizeitanlage habe keine Fehler gemacht. Das Unglück sei auf höhere Gewalt zurückzuführen.
Wie es nun weitergeht, hat die Staatsanwaltschaft zu entscheiden.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.