Nachdem es am Dienstag bei einer Kollision zwischen einem Auto und einem Personenzug in Bleiburg keine Verletzten gegeben hatte, forderte auch ein 83-jähriger Villacher sein Glück heraus. Er missachtete das Rotlicht bei einem unbeschrankten Bahnübergang in der St. Magdalener Straße in Villach.
Anrainer berichten immer wieder von brenzlichen Situationen bei dem ungesicherten Bahnübergang in Seebach auf Höhe FF St. Magdalenen. Am Mittwoch gegen 13.22 Uhr krachte es dann, denn ein 83-jähriger Pkw-Lenker hat laut Polizei das Rotlicht missachtet.
Entschärfung gefordert
„Der Zug kam zwar im Schritttempo, konnte aber trotz Notbremsung nicht mehr stehen bleiben“, berichtet die Polizei. Der Güterzug kollidierte rechtwinklig mit dem Auto, wodurch das Fahrzeug zur Seite geschleudert und schwer beschädigt wurde. Auch der Verkehr wurde durch den Zwischenfall stark behindert.
Doch erneut blieben alle wie durch ein Wunder unverletzt. „Ich fordere Verkehrsreferenten Gerald Dobernig auf, sich der Sache annimmt und gemeinsam mit ÖBB nach Möglichkeiten zur Entschärfung sucht“, so Katrin Nießner, Klubobfrau der Freiheitlichen in Villach.
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