ÖVP-Generalsekretär Christian Stocker lanciert die nächste Offensive gegen die Stadt Wien. „Geld spielt bei den Inseratenausgaben der Stadt Wien offenbar keine Rolle. Anders sind die enorm hohen Summen nicht zu erklären“, kritisierte er am Freitag in einer Aussendung.
Die Stadtregierung gebe pro Kopf mehr als fünfmal so viel aus wie die Bundesregierung. Stocker rechnet vor: Im dritten Quartal 2022 habe die Bundesregierung 6,9 Millionen Euro für Werbung ausgegeben - rund 76 Cent pro Kopf. Die Stadt Wien liege hingegen (ohne ihre Beteiligungen) bei Ausgaben in Höhe von 7,8 Millionen Euro - das sind rund 4 Euro pro Wienerin und Wiener.
„NEOS-Regierungsbeteiligung hat rein gar nichts geändert“
„Alleine mit den Inseratenausgaben des vergangenen Quartals hätte die Stadt Wien die Errichtung von 115 Gemeindebau-Wohnungen mit 50 Quadratmeter finanzieren können“, betonte Stocker. Und fügte hinzu: „Wenn Inserate das Informationsbedürfnis der Bevölkerung abdecken, spricht nichts dagegen. Ganz im Gegenteil: Dann erfüllen sie eine wichtige Aufgabe. Wer sich aber die Inserate der SPÖ-Hochburg Wien genauer ansieht, erkennt sofort den hohen Anteil an Sinnlos-Inseraten. Die NEOS-Regierungsbeteiligung hat an der undurchsichtigen Inseratenpolitik Wiens rein gar nichts geändert.“
Zudem verweist Stocker, dass Wien auch im Bundesländervergleich klar die höchsten Inseratenausgaben zu verbuchen hat. „Nämlich sechs Mal so hoch wie das zweitplatzierte Bundesland.“
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.