Kannibalismus-Fall?

Klinikmitarbeiter in Ungarn sammelte Leichenteile

Ausland
23.06.2026 17:56
Porträt von krone.at
Von krone.at

Ein Krankenträger einer Klinik in Ungarn soll Leichenteile gesammelt und in seiner Wohnung aufbewahrt haben. Diese wurden bei einer Hausdurchsuchung sichergestellt. Die Polizei vermutet, Kannibalismus könnte der Grund für die grausame Tat sein.

Bei einer Durchsuchung der Wohnung hätten Beamte unter anderem menschliche Knochen, einen kompletten Unterschenkel, einen Handrücken, mehrere Schädel und ein präpariertes menschliches Gesicht sichergestellt.

„Fühle mich zu Körperteilen hingezogen“
In den Verhören habe der Mann angegeben, dass er sich zu menschlichen Körperteilen hingezogen fühle und auch schon welche gekocht und gegessen habe. 

Mann verfügte über grausame „Sammlung“
Die Leichenteile habe er sich teils an seinem Arbeitsplatz beschafft, teils habe er sie auf Friedhöfen in Ungarn und in der benachbarten Slowakei ausgegraben. Über seine krankhafte Leidenschaft habe er freimütig im Familien- und Freundeskreis gesprochen, hieß es weiter. Von seiner „Sammlung“ habe er Fotos angefertigt, die gleichfalls sichergestellt wurden.

Behörden ermitteln gegen Krankenhausmitarbeiter
Der Krankenträger war bereits am 17. Juni vorläufig festgenommen worden. Derzeit sei er unter gerichtliche Aufsicht gestellt. Die Strafbehörde ermittelt gegen ihn wegen des Verdachts auf Störung der Totenruhe.

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