Als „Heanzenland“ oder „Hienzey“ bezeichnete man einst einen Landstrich im Burgenland. Schriftsteller Bernhard Strobel hat sich in seinem neuesten Werk genau damit beschäftigt.
Wenn also Bernhard Strobel in seinem neuesten Buch „Geschichten aus der Hienzey“ erzählt, dann geht es genau darum: Um’s Burgenland und seine Liebenswürdigkeiten. „Ein schönes Buch, das in jedem burgenländischen Haushalt einen Platz finden könnte, weil jeder sich angesprochen fühlt, jeder etwas von seiner Heimat wiedererkennt“, so der Schriftsteller, der mit seiner Familie in Neusiedl am See lebt.
Erzählungen gesammelt
Eigentlich entstand das Buch mehr zufällig. Jakob Perschy, Leiter der Landesbibliothek, hatte ihn um eine Kurzgeschichte für eine Anthologie gebeten. Dann kamen immer mehr Erzählungen dazu, bis ein eigenes Buch daraus wurde. Der Künstler Thomas Gänszler steuerte die passenden Illustrationen bei. Resultat ist ein literarisches Kleinod voller Humor und Menschlichkeit, das sich leicht lesen lässt und lange in Erinnerung bleibt, herausgegeben vom Verlag edition lex liszt 12.
Strobel wurde bereits mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Literaturpreis der Energie Burgenland oder dem Outstanding Artist Award für Literatur. Wenn er nicht an einem eigenen Werk schreibt, übersetzt er die Werke anderer Schriftsteller aus dem Norwegischen. Immerhin hat er Germanistik und Skandinavistik studiert. Sein neuestes Projekt ist ein Roman, der im Herbst 2023 im Verlag Droschl erscheinen wird.
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