Nachhaltige Betriebe mit außergewöhnlichen Projekten wurden im Rahmen des Innovationspreises ausgezeichnet.
Die Biowende ist eine der zentralen Vorgaben in den kommenden Jahren. Um dieses ehrgeizige Ziel zu erreichen, ist aber noch einiges zu tun. Das Land Burgenland möchte daher den Biolandbau weiter ausbauen.
Verbesserte Produktionsmethoden, innovative Vermarktungsstrategien und die Erschließung neuer Märkte sind Schlüssel zum Erfolg.
Vize-Landeschefin Astrid Eisenkopf
Großartige Teilnehmer
Die Agrarreferentin betonte aber auch, dass die Biowende ein emotionaler Prozess sei. Außergewöhnliche Ideen werden daher mit dem Burgenländischen Bioinnovationspreis ausgezeichnet. „Alle Einreichungen waren großartig, innovativ und sind für die weitere Entwicklung von großer Bedeutung“, lobte Eisenkopf.
Die Urkunden und Preisgelder wurden nun bei einem Festakt in der Landwirtschaftlichen Fachschule in Eisenstadt verliehen. Den ersten Preis erhielt Josua Marth aus Deutsch Kaltenbrunn für sein „Agriculture Observation System“.
Parameter gemessen
Es misst und überwacht alle wachstumsrelevanten Luft-, Boden- und Witterungsparameter, ohne das tägliche Kontrollfahrten zu den Feldern notwendig sind. Zum Einsatz kommt ein eigens entwickeltes Bodensensorsystem.
Über das Jahr gerechnet, kann so die Entwicklung der Pflanzen bis zum idealen Erntezeitpunkt berechnet werden. Ein autonomes Energiemanagement erlaubt den Verzicht auf Batterien.
Brot und Natur
Der zweite Platz ging an die Bäckerei Ringhofer für das neu Produkt „Bio-Brot Brand“ mit dem Namen „Altes Brot“. Der dritte Rang ging an die Pannatura GmbH mit ihrem „Journal für Kids“, durch das Kinder mehr über Land- & Forstwirtschaft, Jagd und Naturschutz erfahren.
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