Mit einem Höllentempo ist ein Autolenker in der Nacht auf Mittwoch der Wiener Polizei davongerast. Nachdem der Fahrer vor den Augen einer Polizeistreife eine Straßenbahn überholt hatte, kam es zur Verfolgungsjagd. Der Raser war teils fast fünfmal (!) so schnell wie erlaubt unterwegs.
Es war kurz nach Mitternacht, als die Polizisten im Bezirk Neubau den Verkehrssünder bemerkten. Dieser war zu schnell unterwegs und überholte gerade eine Straßenbahn im Bereich der Haltestelle. Nur knapp gelang es den Beamten, einen Zusammenstoß mit dem Rowdy zu verhindern und nahmen die Verfolgung auf.
140 km/h statt 30
Rote Ampeln missachtete der Raser auf seiner Flucht völlig - nur eines von mehreren Vergehen, wie die Exekutive am Mittwoch berichtete. Nahezu sprachlos macht jedoch das Tempo, das der Lenker bei seiner Flucht erreichte: Spitzengeschwindigkeit 140 km/h statt der erlaubten 30.
Führerschein? Fehlanzeige
In der Kirchengasse war Schluss - der Raser konnte gestoppt werden. Abgenommen werden konnte dem 20-Jährigen der Führerschein nicht, er besitzt nämlich keinen. Im Fahrzeug wurde eine kleinere Menge an Drogen - vermutlich Cannabis - sichergestellt. Den Amtsarzt verweigerte der Verdächtige. Auf den Verdächtigen kommen mehrere Anzeigen zu, weiterfahren durfte er natürlich nicht - der Schlüssel wurde ihm abgenommen.
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