Das New Yorker Metropolitan Museum of Art ehrt den 2019 verstorbenen Modeschöpfer Karl Lagerfeld kommendes Jahr mit einer großen Retrospektive. Etwa 150 seiner Kreationen und seine Skizzen dazu sollen vom 5. Mai bis zum 16. Juli 2023 in dem Museum gezeigt werden, wie die Organisatoren am Freitag mitteilten.
Auch die Met Gala, zu der jedes Jahr zahlreiche Stars erwartet werden, werde 2023 Lagerfeld gewidmet. „Sein Genie bestand darin, dass er ständig neue Ziele verfolgte, immer neue Informationen aufnahm, ohne sich dabei von seiner Linie abbringen zu lassen“, sagte Anna Wintour, Chefredakteurin des Modemagazins „Vogue“ und langjährige Freundin Lagerfelds.
„Intellektueller der Modewelt“
„Seine Karriere war voller Paradoxe. Karl war ein Geschäftemacher, aber auch ein großer Intellektueller der Modewelt“, sagte sie bei der Ankündigung der Retrospektive am Rande der Pariser Modeschauen.
Lagerfeld wurde 1933 in Hamburg geboren, gab aber selber später andere Geburtsjahre an. Anfang der 50er Jahre zog er nach Paris, wo er seinen steilen Aufstieg in der Modewelt begann, ohne je seinen deutschen Akzent zu verlieren. Sein Name ist eng mit der Marke Chanel verbunden, zudem entwickelte er seine eigene Marke. Lagerfeld, der üblicherweise mit Zopf und Sonnenbrille auftrat, war für seine besonders spektakulären Modeschauen bekannt. Er starb im Februar 2019 im Alter von 85 Jahren.
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