Wenn Fußball-Giganten aufeinander treffen, enstehen historische Momente. Das Spektakel zwischen Paris Saint-Germain und Bayern München steht nun in den Rekordbüchern – denn noch nie zuvor fielen neun Tore in einem Champions-League-Halbfinale.
Bayern-Stürmer Harry Kane brachte die Münchner nach 17 Minuten per Elfmeter in Führung, ehe Khvicha Kvaratskhelia nur acht Minuten später ausglich. Nach 33 Spielminuten sorgte PSG-Mittelfeld-Motor Joao Neves für die Paris-Führung.
Strittiger Hand-Elfmeter
Doch nur 8 Minuten später klingelte es erneut, diesmal in Tor vom PSG-Schlussmann, der einen Olise-Schuss aus dem Netz holen musste. Kurz vor der Halbzeit dann eine strittige Elfmeter-Situation – Bayern-Verteidiger Alphonso Davies bekam den Ball nach einer Flanke an den Arm, der Schiedsrichter zeigte auf den Punkt – 3:2 für den Vorjahressieger. Bereits mit dem Pausenpfiff stand der erste Rekord des Abends fest – denn noch nie zuvor fielen gleich fünf Tore in der ersten Hälfte eines Champions-League-Halbfinalspiels.
Torspektakel geht in Halbzeit zwei weiter
Die zweite Halbzeit begann, wie sie erste aufhörte – Offensivspektakel gegen wenig defensive Gegenwehr. Khvicha Kvaratskhelia schnürte in Minute 56 seinen Doppelpack und nur zwei Minuten erzielte auch Ousmane Dembele seinen zweiten Treffer des Abends. Die Partie schien durch, bevor Dayot Upamecano und Luis Diaz die Bayern wieder zum Leben erweckten und auf 4:5 aus Münchner Sicht verkürzten. Für den Ausgleich reichte es jedoch nicht mehr und PSG entschied das Torfestival für sich.
„Habe so etwas noch nie gesehen“
„Es war ein Spektakel, ich kann mich nicht erinnern, in meiner aktiven Karriere so ein Spiel gesehen zu haben“, staunte Didi Hamann im „Sky“-Studio. „Die Defensiven hätten zwar besser verteidigen können, aber die beiden Offensiven waren einfach nicht zu stoppen.“
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