22.09.2022 18:00 |

Koralmbahn 2026:

Die Bahnstrecke, die unser Leben verändern wird

Mit der Fertigstellung der Koralmbahn 2026 wachsen die Steiermark und Kärnten zu einer riesigen Metropolregion zusammen; und damit zum zweitgrößten Wirtschaftsraum Österreichs.

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Viele denken, die Koralmbahn sei lediglich eine Erweiterung des österreichischen Bahnnetzes - doch weit gefehlt. Denn die Verbindung eröffnet für den Süden Österreichs ganz neue Möglichkeiten, denn: „Das ist das Jahrhundertprojekt des österreichischen Südens, damit eröffnen sich noch nie dagewesene Dimensionen“, meint Landeshauptmann Christopher Drexler (ÖVP), der sich am Donnerstagvormittag mit seinem Kärntner Amtskollegen Peter Kaiser (SPÖ) im Haus der Lavanttaler Wirtschafts in Wolfsberg getroffen hat.

Basis für die Aussage von Drexler bildet eine umfassende Standortstudie, die von Joanneum Research und dem Institut für Wirtschafts- und Standortentwicklung durchgeführt worden ist.

Vor allem Deutschlandsberg wird profitieren
„Mit der Eröffnung der Koralmbahn wird sich das Leben von rund 1,1 Millionen Südösterreichern binnen eines Tages ändern“, schildert Eric Kirschner von Joanneum Research. Denn das Milliardenprojekt werde nicht nur eine verkehrstechnische Veränderung mit sich bringen, auch die wirtschaftlichen Auswirkungen werden beispiellos sein. Kärnten und die Steiermark werden nämlich eine riesige Metropolregion. Damit wird der Süden Österreichs, nach Wien, der zweitgrößte Zentralraum Österreichs.

Wirtschaftlich profitabel dürfte sich die Bahnstrecke besonders auf die beiden Grenzbezirke Deutschlandsberg und Wolfsberg auswirken. Dort erhofft man sich ein sattes Plus bei den Mitarbeitern und bei der Produktion.

Studie: Flächen und Arbeitskräfte jetzt sichern!
Trotz des ganzen Optimismus warten noch einige Aufgaben. Insgesamt fünf Handlungsempfehlungen gehen aus der Studie hervor; sie sollen so rasch wie möglich umgesetzt werden. Über die Sicherung von strategisch relevanten Flächen bis hin zur Erschließung der einzelnen Regionen. Auch die Gewinnung von qualifizierten Arbeitskräften spiele eine wesentliche Rolle.

„Wir sind zuversichtlich, dass uns diese Aufgaben gelingen werden. Denn die Steiermark und Kärnten arbeiten bei diesem Projekt exzellent zusammen“, betont Drexler gegenüber der „Krone“. Gelingt die Umsetzung wirklich, dann beginnt eine neue Ära für den gesamten Süden Österreichs.

Marcel Tratnik

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