Die Generaldebatte der UN-Vollversammlung in New York ist traditionell auch Ort zahlreicher Treffen zwischen Staats- und Regierungschefs. Bundespräsident Alexander Van der Bellen nützte gleich den ersten Tag seines Aufenthalts, um mit den Präsidenten zweier strategisch wichtiger Nachbarstaaten Russlands zu sprechen - darunter auch der „größte Öllieferant Österreichs“.
Das ist nämlich Kasachstan. Mit dem kasachischen Staatschef Kassym-Schomart Tokajew unterhielt sich Van der Bellen laut eigenen Angaben „neben Möglichkeiten der Konfliktlösung im Ukraine-Krieg auch intensiv darüber, wie wir die Versorgungssicherheit aufrecht erhalten können“. Österreich pflege eine gute Beziehung zu Kasachstan, „vor allem im Wirtschaftsbereich“, so der Bundespräsident. Der zentralasiatische Staat liegt am Kaspischen Meer. Die Grenze zu Russland ist die einzige Nordgrenze des Landes und über 7600 Kilometer lang.
„Ungebrochene Unterstützung für Republik Moldau“
Nach dem Treffen mit der moldauischen Präsidentin Maia Sandu hielt Van der Bellen fest: „Die Republik Moldau kann sich weiterhin der ungebrochenen Unterstützung und Solidarität Österreichs in der derzeit herausfordernden Situation angesichts der Auswirkungen des Krieges in der Ukraine sicher sein.“
Moldau sei als Nachbarland ja besonders stark von den Auswirkungen der russischen Aggression in der Ukraine betroffen. „Wir tun als europäischer Nachbar weiterhin, was wir können, um unterstützend zur Seite zu stehen. Zusammenhalt ist aktuell wichtiger denn je“, versprach Van der Bellen.









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