
Die steigenden Energiekosten sind eine Herausforderung für die Hotels in Österreich, die noch immer mit den Auswirkungen der Pandemie kämpfen.
Lockdowns, 3-G-Regel - die Stadthotellerie hatte es in den vergangenen beiden Jahren nicht gerade leicht. Erst im Juli lagen die Umsätze mit 85,7 Millionen Euro wieder über dem Vorkrisenniveau.
Dreifach so hohe Preise
Doch die Jubelschreie der Hotelbetreiber halten sich in Grenzen. Grund dafür sind die steigenden Energiekosten. „Wir erwarten im laufenden Geschäftsjahr eine Verdoppelung der Kosten, danach sogar eine Verdreifachung“, heißt es von der Hoteliersvereinigung.
„Die höheren Energiepreise machen natürlich Sorgen. Das wird eine spannende Aufgabe“, sagt Direktorin Isabella Wexberg der Hotels Topazz Lamee, dessen Zimmer erst renoviert wurden, und The Leo Grand.
Preisdeckel auf Energie einzige Lösung
Denn selbst die Erhöhung der Zimmerpreise ist nicht wirklich eine Lösung. Wird die Übernachtung nur geringfügig teurer, ist man nicht kostendeckend. Erhöht man den Preis um 40 Prozent, bleiben die Gäste aus. Was kann man also tun? „Wir brauchen einen Preisdeckel auf Energie. Ein 100-Zimmer-Hotel hat Mehrkosten von 100.000 Euro im Jahr. Jetzt geht es um Existenzen“, warnt Dominic Schmid von der Wirtschaftskammer.









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