Einsatz in der Ostsee

Abgestürzte Cessna: Suche mit Drohnen fortgesetzt

Ausland
06.09.2022 07:08

Nach dem rätselhaften Absturz eines in Österreich registrierten und auf ein deutsches Unternehmen zugelassenen Flugzeugs in der Ostsee setzen die Rettungskräfte ihre Suche nach der Maschine und den vermissten Insassen fort. Am Dienstag soll mit Hilfe von Drohnen auch unter Wasser gesucht werden. Vier Menschen befanden sich nach Behördenangaben an Bord der vor der Küste Lettlands abgestürzten Cessna 551.

Zur Suche auf See werden Schiffe der lettischen Marine und des Grenzschutzes eingesetzt. Auch eine Drohne der Europäischen Agentur für die Sicherheit des Seeverkehrs war am Montag an den Arbeiten beteiligt. Bisher wurden nach Angaben der lettischen Behörden insgesamt elf Fragmente der Unglücksmaschine gefunden. Von den Insassen fehlt weiterhin jede Spur.

Im Cockpit der Maschine saß der Unternehmensgründer Peter Griesemann, wie die Anlagentechnik-Firma Griesemann aus Wesseling bei Köln am Montagabend bestätigte. Mit an Bord waren außerdem seine Frau, die gemeinsame Tochter sowie deren Freund.

Im Blindflug über halb Europa
Das Privatflugzeug, das auf eine der Griesemann-Familie gehörende Luftfahrtfirma zugelassen war, war am Sonntag auf dem Weg aus dem südspanischen Jerez nach Köln bis über die Ostsee geflogen. Dort stürzte es am Abend vor der Küste westlich der lettischen Hafenstadt Ventspils ins Meer. Die Kommunikation mit der Cessna 551 sei vor dem Unfall für lange Zeit unterbrochen gewesen.

Die Firma Griesemann hat nach eigenen Angaben mehr als 1600 Beschäftigte in Deutschland, Österreich und den Niederlanden. Sie fertigt unter anderem Blitzschutzanlagen. Der jetzige Firmenchef ist der Sohn des Gründers, der 2015 in den Ruhestand getreten war.

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