Ermittlungen laufen
Falsche Scheichs prellten Anleger um Millionen
Ein Grieche ist in Haft, ein deutsches Opfer beging Suizid. Das Bundeskriminalamt sucht jetzt nach Geschädigten in Österreich.
Mit dem Versprechen enormer Renditen sind Betrüger im Internet aktiv. So gab sich 2020 und 2021 eine Tätergruppe gegenüber Unternehmen, die Finanzierungskapital benötigten und Geldgeber suchten, als Vertreter vermeintlicher arabischer Investoren aus. Bislang konnten von der deutschen Ermittlungsbehörde Geschädigte in den USA, Afrika, Australien und auch Europa ausfindig gemacht werden.
Schaden in Millionenhöhe
Der Schaden bewegt sich mindestens im zweistelligen Millionenbereich. Der Haupttäter, ein Grieche, ist bereits in Haft. Ein deutsches Opfer verübte Suizid. Es wurde sogar eine Reise zu einem falschen Scheich nach Dubai organisiert. Das Bundeskriminalamt unterstützt die deutschen Behörden bei der Zeugen- und Opfersuche. Hinweise nimmt die Polizei Kaiserslautern unter investmentbetrug@polizei.rip.de entgegen.
Gerald Rak vom Bundeskriminalamt empfiehlt, sich die Seiten verlockender Angebote im Internet genau anzusehen und zu googlen. „Man bekommt schnell Informationen, welche Erfahrungen andere gemacht haben,“ so der Ermittler. Auch die Finanzmarktaufsicht sei hilfreich.







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