Juli war extrem!

Zu heiß, zu trocken und in Tirol zu viel Schlamm

Tirol
06.08.2022 15:00

Ein Monat der Extreme war der abgelaufene Juli. „Landesweit betrachtet war er um 1,1 Grad wärmer als im langjährigen Mittel von 1991 bis 2020“, rechnet Steffen Dietz vom Wetterdienst Ubimet vor. Damit ist es der bereits sechste zu warme Monat im heurigen Jahr...

An der Messstation an der Innsbrucker Uni wurden zehn Hitzetage mit Temperaturen von mehr als 30 Grad gezählt. Dort wurde mit exakt 37 Grad auch der Hitzerekord in Tirol gemessen. Noch heißer war es nur in Seibersdorf in Niederösterreich mit 37,8 Grad. „Nur an zehn Tagen im Juli wurde die 30-Grad-Marke österreichweit nicht geknackt und an insgesamt acht Tagen wurden Höchstwerte von mehr als 35 Grad erreicht“, verdeutlicht der Meteorologe.

Zu viel Regen nur entlang des Alpenhauptkamms 
Kein Wunder also, dass auch die Niederschlagsbilanz eher negativ ausfällt. „Im landesweiten Flächenmittel fielen nur etwa 76 % der üblichen Regenmenge.“ Zu viel Regen gab es dafür entlang des Alpenhauptkammes, wie etwa das Stubaital schmerzlich erleben musste.

Interessant: Mit 295.000 Blitzen war der Juli eher blitzarm. Seit der modernen Erfassung im Jahr 2009 gab es nur drei Jahre, in denen noch weniger Blitze gezählt wurden.

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