In seiner Hose hantierte ein junger Steyrer in Oberösterreich ständig herum, als Polizisten sein Moped filzten. Bald kamen sie dahinter, warum das Mofa plötzlich so langsam war.
Die Polizei holte kurz nach 18 Uhr in Steyr auf der Stelzhammerstraße einen Probeführerscheinbesitzer mit seinem Moped heraus: „Lenker- und Fahrzeugkontrolle!“ Die Beamten hatten einen Verdacht, stellten das Mofa auf den Rollentester. Und dieser zeigte maximal 57 km/h an. Das passte aber mit der Wahrnehmung im Straßenverkehr nicht zusammen. Also schauten die Polizisten genauer nach.
Im Zuge der Überprüfung des Fahrzeuges sowie aufgrund der widersprüchlichen Angaben des Lenkers entdeckten die Beamten dann eine umschaltbare CDI („Capacitor Discharger Ignition“ - dabei handelt es sich um ein Steuergerät zur Überbrückung der Drehzahlbegrenzung) am Fahrzeug.
Da der 17-Jährige ständig in seiner Hosentasche hantierte, forderten ihn die Polizisten auf, dies während der Kontrolle zu unterlassen. Sie vermuteten, dass er eine Fernbedienung eingesteckt hatte, um die Motorsoftware umschalten zu können. Plötzlich konnte von den Polizisten eine Geschwindigkeit von über 76 km/h mit dem Moped erreicht werden.
Kennzeichen abgenommen
In der Hosentasche hatte der Lenker tatsächlich eine Fernbedienung versteckt, um während des Prüflaufes den Drehzahl-Limiter wieder zu aktivieren. Es wurden weitere technische Veränderungen am Moped, wie Tuning der Schalteinrichtungen, der Lenkung und des Abgassystems von der Polizei festgestellt. Der Lenker wird mehrfach angezeigt und die Kennzeichen wurden abgenommen.















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