Die Europäische Raumfahrtagentur ESA will noch vor 2040 einen Europäer zum Mars schicken. Dies geht aus einem Strategiepapier der Behörde mit Sitz in Paris hervor. Europa soll Teil der ersten bemannten Mission zum Mars sein. Bei der Umsetzung der ehrgeizigen Ziele hofft man auf politische Unterstützung und die Hilfe von Partnern.
Um dem Ziel näher zu kommen, soll zunächst die unbemannte Erkundung des Roten Planeten vorangetrieben werden. Alle leistbaren Startmöglichkeiten zum Mars sollten genutzt werden. Die ESA will eine Vorreiterrolle etwa für den Abstieg und die Landung von Nutzlasten übernehmen, aber auch im Bereich der Überlebensfähigkeitstechnologien. Auch technologische Fortschritte für die bemannte Raumfahrt sollen das Ziel in Reichweite rücken.
ESA-Chef: „Den Ehrgeiz Europas zeigen“
Bei der Umsetzung der ambitionierten Ziele hofft die ESA auf politische Unterstützung und auf die Hilfe von Partnern, mit denen die Projekte umgesetzt werden können. „Ich fordere nun unsere politischen Entscheidungsträger auf, den Ehrgeiz Europas zu zeigen, damit die ESA gemeinsam mit all ihren Akteuren diesen Strategiefahrplan in die Tat umsetzen kann“, wird Josef Aschbacher, der aus Österreich stammende Generaldirektor der ESA, zitiert.
Der Mars ist eineinhalb Mal weiter von der Sonne entfernt als unsere Erde. Fast zwei Jahre benötigt er, um einmal das Zentralgestirn zu umrunden. Mit 6781 Kilometern ist der Durchmesser des Mars nur halb so groß wie der Erddurchmesser.
















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