2007 soll sich das Paar in einem Internetcafé getroffen haben, bald darauf sollen die beiden zusammengezogen sein. Die meiste Zeit hätten sie mit Videospielen in Internetcafés verbracht, berichtet die chinesische Zeitung Sanxiang City News. Diese Sucht wurde ihren drei Kindern zum Verhängnis. So hätten sie ihr erstes Kind nur Tage nach der Geburt 2008 alleingelassen, um in 30 Kilometern Entfernung Videospiele zu zocken.
2009 soll das Paar, die Beschuldigten sind laut Zeitung jünger als 21, dann zum ersten Mal ihren Nachwuchs verkauft haben. Sie hätten für das Mädchen, ihr zweites Kind, umgerechnet 320 Euro erhalten haben, heißt es. Kurz darauf sei das Geld durch ihre Online-Spielsucht aufgebraucht gewesen, daher hätten sie ihren Erstgeborenen für etwa 3.210 Euro verkauft. Später hätten sie dann auch noch den zweiten Sohn für den gleichen Betrag weggegeben.
Die Polizei erfuhr erst durch die Mutter des Mannes von den Vorkommnissen. Das Paar soll den Behörden gegenüber angegeben haben, nicht zu wissen, dass der Verkauf von Kindern nicht erlaubt sei. "Wir wollten sie nicht aufziehen, wir wollten sie für ein wenig Geld verkaufen", habe die haarsträubende Rechtfertigung der Spielsüchtigen gelautet - Reue hätten die verantwortungslosen Eltern nicht gezeigt. Welche Strafe den beiden nun droht, ist nicht bekannt.
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