Der Klub der Dollar-Millionäre ist im zweiten Corona-Jahr weltweit kräftig gewachsen. Dank der Konjunkturerholung und gestiegener Börsenkurse häuften die Reichen zudem mehr Vermögen an.
Nach Daten des Beratungsunternehmens Capgemini stieg die Zahl der Menschen, die über ein anlagefähiges Vermögen von mindestens einer Million US-Dollar verfügen, im vergangenen Jahr um 7,8 Prozent auf 22,5 Millionen. Ihr Vermögen wuchs 2021 gegenüber dem Vorjahr um 8 Prozent auf den Rekordwert von 86 Billionen Dollar. „Es geht stetig bergauf, wenn wir die letzten Jahre Revue passieren lassen“, so Capgemini-Experte Klaus-Georg Meyer.
Großteil des Reichtums in nur vier Ländern
An der Spitze den Ländern mit den meisten Dollar-Millionären stehen die USA (7,46 Millionen), gefolgt von Japan (3,65 Millionen) und Deutschland (1,63 Millionen). China folgt hinter Deutschland auf Rang vier mit 1,54 Millionen vermögenden Privatleuten. Insgesamt konzentrieren sich 63,6 Prozent aller Dollar-Millionäre weltweit in diesen vier Ländern.
Jährlicher „World Wealth Report“
Zuletzt veröffentlichte Studien zu dem Thema kommen teilweise zu einem ähnlichen Ergebnis, auch wenn die Zahlen wegen Unterschieden in der Methodik nicht identisch sind. Capgemini berücksichtigt bei dem jährlich erstellten „World Wealth Report“ Aktien, festverzinsliche Wertpapiere, alternative Investments wie privates Beteiligungskapital, Bargeld sowie Immobilien, sofern sie nicht selbst genutzt werden. Sammlungen oder Gebrauchsgüter zählen nicht dazu.
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