Für einen Nordburgenländer hieß es nach einem Angebot auf Facebook letztendlich nur „außer Spesen nichts gewesen“. Er wurde das Opfer von Internetbetrügern.
Immer häufiger nutzen Betrüger soziale Medien, um mit ihren Opfern Kontakt aufzunehmen. In Zeiten steigender Energiepreise glaubte ein Nordburgenländer auf Facebook eine Gelegenheit gefunden zu haben, um günstig Brennholz einzukaufen. Er nahm Kontakt mit einer Firma auf, die angeblich in Götzis in Vorarlberg ihren Sitz hat, aber mit einem E-Mail mit der Endung „bois-chauffage.store“ kommunizierte.
Vorauszahlungen können nur dann in Erwägung gezogen werden, wenn man dem Anbieter zu 100 Prozent vertrauen kann.
AK-Konsumentenschützer Christian Koisser
Doch letztlich verbrannte der Nordburgenländer damit nur sein Geld, denn die Betrüger lockten ihm 2750 Euro heraus, ohne dafür etwas zu liefern. Als die Betrüger weitere 850 Euro forderten, wurde der Mann misstrauisch und fragte bei der Konsumentenberatung der Arbeiterkammer (AK) Burgenland nach. Diese stoppten den Unfug sofort.
„Abgesehen davon, dass eine solche einseitige Vertragsänderung bei einem seriösen Vertrag gar nicht möglich wäre, sollte hier dem Betrugsopfer nur weiteres Geld aus der Tasche gezogen werden“, schildert AK-Konsumentenberater Christian Koisser. Der betroffene Burgenländer wird keine weiteren Zahlungen leisten. Hinsichtlich seines bereits erlittenen Verlusts musste er sich schließlich an die Polizei wenden. Die Konsumentenschützer appellieren daher, bei Vorauszahlungen entsprechend vorsichtig zu sein.
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