Beim Treffen zwischen Eltern, dem Jugendanwalt und der Kindergarteninspektorin gingen am Mittwoch die Wogen hoch, damit hatten Land und Gemeinde aber wohl schon gerechnet: "Gleich zu Beginn stellte man nämlich sicher, dass nur Eltern mit Einladung und keine Presse anwesend waren", erzählten aufgebrachte Teilnehmer.
Neue Vorwürfe aufgetaucht
Rund 30 besorgte Mütter und Väter bekräftigten anschließend ihre Vorwürfe gegen die betreffende Pädagogin. Von einigen der Anschuldigungen habe man bei der Landesregierung in Eisenstadt bisher gar nichts gewusst, erklärten deren Vertreter. Eigenartig. Denn Bürgermeister Willi Thomas beteuerte im Telefonat mit der "Krone": "Ich habe immer alles weitergeleitet. Für die Personalaufsicht bin aber gar nicht ich zuständig, sondern das Land."
Ein weiterer Vorwurf – die Kindergartenleitung habe die Eltern jenes Kindes, das geschlagen worden sein soll, nicht darüber informiert. Die Leiterin habe stattdessen einen "Maulkorb" verpasst bekommen. Vom wem, war nicht zu erfahren. Auch der Stadtchef konnte oder wollte dazu keine Angaben machen…
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