Erst wenige Wochen alt, saß ein Kätzchen in einem Kanal in Jennersdorf fest. Ein Passant hörte das Winseln, kam der verängstigten Baby-Samtpfote zu Hilfe und brachte den kleinen Vierbeiner zu Veterinärmedizinerin Michaela Labitsch. Als die Tierärztin nach der Erstversorgung den Findling der Gemeinde zur weiteren Betreuung übergeben wollte, hieß es nur: "Wir sind dafür nicht zuständig."
Dazu "Krone"-Tierressortleiterin Maggie Entenfellner: "Es ist ein Skandal, dass die Betreuung von sogenannten Fund-Katzen nicht konkret geregelt ist." Die Verantwortung der Behörden könne nicht einfach auf engagierte Veterinärmediziner oder Tierfreunde abgewälzt werden. Entenfellner: "Hier muss schleunigst eine Lösung im Sinne des Tierschutzes gefunden werden."
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