Moderne Mobilität

Der ARBÖ blickt zum 123. Geburtstag in die Zukunft

Burgenland
06.05.2022 16:27
Porträt von Burgenland-Krone
Von Burgenland-Krone
Ob Fahrrad, Moped, Motorrad oder Auto: In keinem anderen Bundesland ist der Motorisierungsgrad so hoch wie im Burgenland. Natürlich wollen die Fahrer auch betreut werden. Weil sich die Mobilität verändert, arbeitet der Auto-, Motor- und Radfahrerbund (ARBÖ) längst an Konzepten, um für die Zukunft gerüstet zu sein.

123 Jahre ist sie alt, die Erfolgsgeschichte des Auto-, Motor- und Radfahrerbundes Österreichs. Grund genug für die ARBÖ-Spitze, anlässlich des Jubiläums den Blick in die Zukunft zu richten. „Wir unterstützen den Weg hin zu neuer, moderner Mobilität und wollen ihn aktiv mitgestalten“, sagte Präsident Peter Rezar: „Wir müssen es schaffen, dass der Verkehr sauberer und klimafreundlich wird.“

Statt Verboten und staatlichen Zwangsmaßnahmen soll der Umstieg auf umweltfreundliche Fahrzeuge erleichtert werden. Der gelingt laut ARBÖ am besten durch eine Ankaufsförderung in Form eines Bonussystems für den Autokauf.

Mit der steigenden Anzahl an Elektrofahrzeugen muss die Ladeinfrastruktur massiv ausgebaut werden. Der ARBÖ sieht neben der E-Mobilität noch andere Energieträger als Zukunftschance. E-Fuels, also synthetisch hergestellte Treibstoffe aus Kohlen-Wasserstoffverbindungen, können CO2-neutral produziert werden. Wasserstoff hat enormes Zukunftspotenzial.

Weiters lehnt der ARBÖ ein verpflichtendes Ende des Verbrennungsmotors strikt ab. Mehr als die Hälfte der rund 2,5 Millionen Pkw in Österreich wurden vor 2012 zugelassen. Ein Fahrverbot würde demnach die Menschen von der Individualmobilität ausschließen.

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