Nach Schussattentat
US-Abgeordnete Gabrielle Giffords aus Spital entlassen
Die demokratische Kongressabgeordnete war am 8. Jänner in Tucson im US-Bundesstaat Arizona schwer verletzt worden. Der Attentäter hatte ihr aus nächster Nähe eine Kugel durch den Kopf geschossen. Sechs Menschen starben bei der Schießerei, Giffords überlebte und hat sich erstaunlich schnell wieder erholt.
Laut einer Sprecherin hat sie aber nach wie vor erhebliche Probleme zu sprechen und kommuniziert per Mimik und Gestik. Die 41-Jährige sei oft frustriert von ihren begrenzten Möglichkeiten, hatte vor wenigen Tagen ihre Mitarbeiterin Pia Carusone der Zeitung "Arizona Republic" gesagt. "Sie ist in der Lage, grundsätzlich mitzuteilen, was sie will und benötigt. Wenn es aber um größere und komplexere Gedanken geht, für die sie Worte braucht, hat sie Schwierigkeiten."
Erste Bilder nach Attentat veröffentlicht
Am vergangenen Sonntag hatte Giffords auf ihrer Facebook-Seite erste Bilder nach dem Attentat, die sie mit kurzen Haaren und lächelnd, jedoch mit einer deutlich sichtbareren Verformung an der linken Kopfseite zeigen, veröffentlicht (siehe oben).
Ein Gericht hatte den mutmaßlichen Schützen Jared Loughner Ende Mai wegen psychischer Störungen für nicht verhandlungsfähig erklärt. Damit ist ein Gerichtsverfahren gegen ihn für unbestimmte Zeit ausgeschlossen.
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