Die Festnahmen erfolgten in Barcelona, Valencia und Almeria. Den Hackern werde zur Last gelegt, die Internetseiten von Sonys Playstation attackiert zu haben, aber auch mehrere Banken, den italienischen Energiekonzern Enel sowie Internetauftritte der Regierungen von Ägypten, Algerien, Libyen, Iran, Chile, Kolumbien und Neuseeland.
Noch unklar ist den Angaben zufolge allerdings, welche Rolle die drei bei den Angriffen auf Sony spielten. Dabei waren im April sensible Daten von weltweit etwa hundert Millionen Kunden des Playstation Network und des Musik- und Filmdienstes Qriocity gehackt worden. Später räumte der Konzern ein, dass auch Daten aus seinem Onlinespiele-Netzwerk Sony Online Entertainment (SOE) gestohlen worden waren.
Sony hatte sämtliche Angebote zeitweise gestoppt. Anfang Juni war dann ein neuer Hackerangriff bekannt geworden, bei dem sensible Nutzerdaten von der Internetseite SonyPictures.com gestohlen wurden. Der Gruppe "Anonymous" werden auch Internetangriffe auf spanische Behörden vorgeworfen.
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