18.03.2022 12:05 |

Zeit für Frühjahrsputz

Achtung Saharastaub: So waschen Sie jetzt Ihr Auto

Wenn ein Auto so aussieht, kann man nur hoffen, dass niemand mit dem Finger darauf herummalt. Der Sahara-Sand, der derzeit auf dem Lack liegt, würde wie Schmirgelpapier wirken und deutliche Kratzer hinterlassen. Jetzt muss man sich auch genau überlegen, wie man sein Auto wieder sauberbekommt, ohne Spuren zu hinterlassen. Der ÖAMTC gibt Tipps.

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Dabei ist es grundsätzlich egal, ob es sich um Sahara- oder Blütenstaub handelt. Beide sind gleichermaßen gefährlich für den Lack. Der Klub empfiehlt eine Autowäsche in der Waschanlage, da durch eine zu trockene Reinigung per Hand die Sandpartikel mit dem Schwamm erst richtig in den Lack einmassiert werden und dadurch Kratzer entstehen können.

Pollen und Saharastaub können aber auch den Innenraumluftfilter verstopfen. Den sollte man ohnehin regelmäßig tauschen lassen. Jetzt ist eine gute Zeit dafür, sagt Klub-Techniker Florian Merker.

Durch den Saharastaub sind nahezu alle Fahrzeuge, die im Freien abgestellt waren, gleichzeitig verschmutzt. Es bilden sich daher lange Schlangen vor den Waschstraßen und -boxen. „Man sollte mit Wartezeiten rechnen und, falls möglich, nicht zu Stoßzeiten wie etwa am Wochenende in die Waschstraße fahren“, empfiehlt Merker.

Die erste Autowäsche nach dem Winter führt man im Idealfall generell in der Waschstraße durch. Dabei sollte man unbedingt ein Programm mit Vorwäsche wählen, damit der grobe Schmutz entfernt wird. „Durch den geschlossenen Waschkreislauf der Waschanlage können die Putzmittel umweltschonend abfließen“, erklärt Merker. Außerdem rät er zu einem Waschprogramm mit Unterbodenwäsche, da Salzreste und Schmutz zu Rostblüten führen können.

„Die Motorwäsche sollte man aber besser einer Fachkraft anvertrauen. Denn wer selbst mit dem Hochdruckreiniger im Motorraum herumhantiert, riskiert Schäden an der Fahrzeugelektronik.“ Bei dieser Gelegenheit kann auch der Stand von Kühlwasser, Scheibenwaschwasser und Öl überprüft und der Lack mit Konservierungsmitteln wie Autowachs behandelt werden.

Nach einer gründlichen Wäsche sollte das Fahrzeug auf Lack- und Glasschäden untersucht werden. „Wird man fündig, ist in beiden Fällen eine rasche Ausbesserung wichtig. Sonst muss man mit teuren Folgeschäden rechnen.“

Den Abschluss bildet die Innenreinigung: Zur Beseitigung des groben Schmutzes nimmt man am besten einen Staubsauger. Haben Polsterungen oder Sitzbezüge etwas abbekommen, empfiehlt der Experte einen Blick in die Bedienungsanleitung. Denn je nach Material werden verschiedene Produkte für die Reinigung empfohlen.

Auch für Armaturen und Kunststoffteile gibt es spezielle Reinigungsmittel. „Auf Glanzsprays sollte man besser verzichten, denn die machen Flächen rutschig. Am Lenkrad oder an den Pedalen kann das fatale Folgen haben“, so Merker. Für klare Sicht befreit man die Scheiben mit Fensterreiniger von Schmutzbelägen. Zu guter Letzt kann man bei dieser Gelegenheit auch noch den Kofferraum entrümpeln. So spart man Platz und Sprit.

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