Früher stand die Küche meist am Rand des Hauses. Sie war funktional, praktisch, oft hinter einer Tür. Heute ist sie der Ort, an dem sich das Leben abspielt. Hier wird gekocht, gearbeitet, diskutiert, gefeiert. Die Küche ist zum Mittelpunkt des Wohnens geworden.
Wie stark sich dieser Raum verändert hat, zeigt ein Blick auf die Entwicklung des oberösterreichischen Familienunternehmens Breitschopf, das seit mittlerweile 70 Jahren Küchen anfertigt.
Die Küche als Seismograf unseres Alltags
Kaum ein Möbelstück spiegelt gesellschaftliche Veränderungen so deutlich wider, wie die Küche. In den 1950er-Jahren war sie meist ein abgeschlossener Arbeitsraum. In den 1980ern kamen Einbauküchen auf. Seit den 2000er-Jahren öffnet sich die Küche immer stärker zum Wohnbereich. Heute verschmelzen Kochen, Wohnen und Leben zunehmend miteinander.
Beim Küchenhersteller Breitschopf sind inzwischen rund 80 Prozent der Küchen offen geplant: Wohnküchen, die bewusst als Treffpunkt für Familie und Gäste gestaltet werden.
„Wer heute Küchen baut, baut Lebensmodelle“,
so die Breitschopf Geschäftsführung.
Seit 2024 von einem Trio geleitet, bestehend aus Martin Breitschopf, seinem Bruder Johannes Breitschopf und Vater Johann Breitschopf.
Drei Generationen Handwerk
Gegründet wurde Breitschopf 1956 von Johann Breitschopf als Tischlerei in Steyr-Dietach. Drei Generationen später zählt das Familienunternehmen zu den bekannten österreichischen Küchenherstellern. Jährlich entstehen rund 1.600 individuell geplante Küchen, rund 150 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter arbeiten im Unternehmen. Auffällig ist auch der Vertriebsweg: Breitschopf setzt konsequent auf Direktvertrieb ohne Zwischenhändler. Planung, Produktion und Montage kommen aus einer Hand. Das Ergebnis: klare Abläufe, kurze Wege und eine direkte Verbindung zwischen Hersteller und Kundinnen und Kunden.
Küchen müssen heute Jahrzehnte funktionieren
Eine Küche ist keine kurzfristige Anschaffung. Branchenbeobachtungen zeigen, dass Küchen im Durchschnitt nur etwa alle 15 bis 20 Jahre erneuert werden, manchmal sogar noch später.
Deshalb setzen viele Hersteller zunehmend auf langlebige Materialien und flexible Planung. Bei Breitschopf spielt dabei Holz eine zentrale Rolle. Jährlich werden rund 20.000 Quadratmeter Holz verarbeitet, das entspricht etwa drei Fußballfeldern.
Wenn Küchen zum Multitool werden
Mit der offenen Wohnküche verändern sich auch die Anforderungen an Planung und Gestaltung.
Früher stand vor allem das Kochen im Mittelpunkt. Heute muss die Küche mehrere Funktionen gleichzeitig erfüllen: Sie ist Arbeitsplatz, Treffpunkt für Familie und Freunde, Raum für Gespräche und Begegnungen, ja manchmal sogar Homeoffice. Das hat Auswirkungen auf Licht, Akustik, Stauraum und Raumplanung.
„Die wichtigste Funktion einer Küche ist heute, dass sie mit dem Leben vereinbar ist“,

sagt Küchenberater Christian Reichhardt, der seit vielen Jahren Küchen plant.
Bild: Breitschopf
Hausmesse: Trends entdecken und gewinnen
Wer aktuelle Küchenideen und moderne Wohnküchen live erleben möchte, kann dies bald tun: Von 27. März bis 4. April lädt Breitschopf zur Hausmesse in allen Schauräumen. Besucherinnen und Besucher können neue Küchen entdecken, sich beraten lassen – und mit etwas Glück 5.000 Euro gewinnen oder direkt bei den Hausmessen eine Kenwood Küchenmaschine mit nach Hause nehmen. Weitere Informationen zur Hausmesse finden Sie HIER.
Eines ist nach sieben Jahrzehnten Küchengeschichte klar: Die Küche ist längst mehr als nur ein Möbelstück: Sie ist zum Mittelpunkt des Wohnens geworden.