Ohren in Gefahr

Immer mehr Österreicher hören schlecht

Gesund Aktuell
03.03.2022 05:00

Zumindest zeitweise merken vier von zehn Menschen hierzulande, dass sie ungenügend verstehen. Experten raten diesen zum „Welttag des Hörens“ am 3. März rasch, einen HNO-Arzt oder Hörakustiker aufzusuchen.

Wie steht es um Ihr Gehör? Dazu wurden beinahe 4000 Personen zwischen 18 und 80 Jahren befragt. Immerhin 44 % gaben an, in bestimmten Situationen eine Einschränkung bemerkt zu haben, etwa in Gesprächen mit Freunden oder im Beruf. Die gute Nachricht der Neuroth-Umfrage: Fast die Hälfte der Betroffenen erklärte, bereits Schritte unternommen zu haben, um ihre Hörminderung auszugleichen. 9,5 % hatten sich ein Hörgerät anpassen lassen, und 36,6 % informierten sich aktiv über verschiedene Möglichkeiten, entgegenzuwirken.

Je früher man bei Anzeichen handelt, desto besser. Dennoch zögern zu viele, im Schnitt sogar sieben bis zehn Jahre! Zum einen helfen spezielle Hörtrainings bei der Geräuscherkennung, räumlichem Hören und sprachlicher Differenzierung. Das kann in vielen Fällen schon der Schlüssel zum Wieder-Verstehen von Gesprächsinhalten sein. Zum anderen hat sich die Hörgeräte-Technik in den vergangenen Jahrzehnten enorm weiterentwickelt.

Schwerhörigkeit kann auch jüngere Menschen treffen. Gerade weil die Ohren nie wirklich „abschalten“ können, sind sie empfindlich. Übermäßige Lärmbelastung, aber auch zu laute Musik begünstigen einen vorzeitigen Hörverlust. Jeder Mensch sollte seinen Ohren daher öfter eine Pause gönnen - auch in jungen Jahren: Musik leiser drehen, Gehörschutz auch einmal dort tragen, wo er nicht vorgeschrieben ist.

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