Ein heiß umkämpfter Auftakt im Eishockey-Play-off zwischen den 99ers und Villach am Dienstag: Binnen einer Stunde war das Spiel in Liebenau mit 4126 Fans ausverkauft. Und die Besucher kamen voll auf ihre Kosten. Denn wieder einmal musste ein Viertelfinalspiel der 99ers in die Verlängerung. Dort setzten sich am Ende die 99ers mit 2:1 durch.
„Play-offs Baby!“ Mit diesen Worten begrüßten die 99ers am Dienstag ihre Fans zum ersten Viertelfinale daheim gegen Villach. Mit einer imposanten Lasershow und dem bereits bekannten Spieltags-Video sorgten die Grazer bei den 4126 und damit restlos ausverkauften Eishalle für Gänsehaut bereits vor dem ersten Bully.
Nach gerade einmal zwei Minuten gab es am Eis auch gleich das „erste Abtasten“ zwischen den Akteuren. Die Reiberei war aber gleich wieder vorbei. Das Feuer im Play-off war jedenfalls sofort zu spüren. Die ersten guten Chancen hatten dann die Hausherren, scheiterten aber noch an Villachs Goalie Cannata. Auf der Gegenseite zeigte Max Lagace im Tor der Grazer ebenso sein Können, der gleich mehrere Chancen der Kärntner stark vereitelte. In einem Grazer Konter schoss der Ex-Adler Chris Collins nur ganz knapp drüber. Und ein Villacher Powerplay blieb ohne Torerfolg. So ging es torlos in die erste Pause.
Im Mitteldrittel ging es plötzlich ganz schnell: Nach gerade einmal 41 Sekunden zog Villachs Helewka ab und traf die Grazer mitten ins Herz zur Führung. Damit nahmen die Gäste das Heft etwas in die Hand. Mit einem Überzahlspiel für die 99ers wurde diese Phase aber beendet. Dieses dauerte aber nur eine halbe Minute, dann musste Anders Koch ebenso auf die Strafbank. In weiterer Folge gab es Chancen auf beiden Seiten, Tore fielen vorerst keine. Bis es in Minute 37 ganz laut wurde: Collins fuhr einmal durch halbe Angriffsdrittel und mit der Rückhand traf er zum vielumjubelten Ausgleich ins Kreuzeck!
Im Schlussdrittel mussten die 99ers relativ rasch in Unterzahl agieren, konnten aber ihren Kasten sauber halten. Und auf der Gegenseite hatte Tim Harnisch in Minute 46 die große Einschusschance, scheiterte aber am Villacher Schlussmann. Tore fielen keine mehr. So kam es, wie es kommen musste: Verlängerung. Für die Grazer war es nach der Weltrekord-Serie in der Vorsaison gegen Linz mit sechs Mal Verlängerung im Play-off nun schon die siebente Overtime in Serie. In dieser ließ Josh Currie dann seine Grazer nach 76 Minuten jubeln und schoss sein Team in der Serie mit 1:0 in Führung. Weiter geht es schon am Donnerstag in Kärnten.
Viertelfinale (Best-of-seven), 1. Spiel:
EC-KAC – Fehervar AV19
abgebrochen in der 18. Minute (1:0) wegen eines medizinischen Notfalls.
EC Red Bull Salzburg – HC Pustertal Wölfe 2:3 n.V. (1:0,1:2,0:0;0:1)
2. Spiel am Donnerstag (19.15 Uhr) in Bruneck.
Graz99ers – EC VSV 2:1 n.V. (0:0,1:1,0:0;1:0)
2. Spiel am Donnerstag (19.15 Uhr) in Villach.
HCB Südtirol – Olimpija Ljubljana 2:3 n.V. (0:0,2:1,0:1;0:1)
2. Spiel am Donnerstag (19.15 Uhr) in Ljubljana.
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