Zum Playoff-Viertelfinalstart in der heimischen ICE Hockey League empfing der Klagenfurter AC am Dienstag Fehervar aus Ungarn. Beim Stand von 1:0 für den KAC gab‘s 2:13 Minuten vorm Ende des ersten Drittels einen Riesenschock, als Verteidiger Jordan Murray plötzlich ohne ersichtlichen Grund zusammenbrach ...
Der Schock stand allen in der Eishalle ins Gesicht geschrieben! Viele waren kreidebleich, manche hatten Tränen in den Augen – und fast alle rangen nach Fassung. Die Sorgen um Jordan Murray waren riesengroß – Eishockey rückte in der 18. Spielminute des ersten Viertelfinal-Duells gegen Fehervar völlig in den Hintergrund.
Murray kollabierte auf Spielerbank
Was war passiert? Beim Stand von 1:0 gellte ein Schiri-Pfiff durch die Halle. Kurz davor stand der KAC-Verteidiger vor dem eigenen Tor, taumelte aber plötzlich benommen in Richtung Spielerbank und kollabierte bei der Bandentür. Dramatische Momente folgten: Die Trainer Furey und Fischer leisteten Erste Hilfe.
Teamärzte und Notarzt handelten sofort
Sofort stürmten die Teamärzte Hannes Florianz und Günther Bachler zu Murray. Die Sanitäter waren ebenfalls gleich zur Stelle, wie auch ein weiterer anwesender Notarzt aus dem Publikum – sie erkannten sofort die lebensbedrohliche Situation Murrays und begannen mit Herzdruckmassagen.
Kampf um Murrays Leben
Mehrere Personen kämpften abwechselnd um das Leben des 33-Jährigen. Nach etwa zehn Minuten beruhigte sich die Szenerie. Ein Helfer hielt eine Infusion, eine Sanitäterin beatmete den bereits intubierten Kanadier. Murray schien zu diesem Zeitpunkt wieder über stabile Vitalzeichen zu verfügen, wurde jedoch – ohne das Bewusstsein wiederzuerlangen – abtransportiert. Dabei keimte zögerlicher Applaus auf, um dem KAC-Spieler „gute Besserung“ zu wünschen.
Genesungswünsche aus ganz Österreich
An Eishockey war nicht mehr zu denken. Im Gegenteil: Die Zuschauer wirkten fast erleichtert, als Hallensprecher Joschi Peharz in knappen Worten die Fans aus der Arena entließ: „Das Spiel ist abgesagt. Bitte betet für Jordan Murray.“ Große Anteilnahme herrschte später in Tausenden Postings.
Wie es weitergeht, entscheidet die ICE-Liga am Mittwoch.
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