Nachdem das erste Training für die zwei Europacupabfahrten in Crans Montana (Sz) aufgrund schlechter Pistenverhältnisse von Donnerstag auf Freitag verlegt werden musste, zeigten die ÖSV-Damen dort dann umso mehr auf: Gleich sieben schafften es in die Top-11. Besonders bemerkenswert die Leistung einer 21-jährige Vorarlbergerin, die in dieser Saison bereits mehrfach für Aufsehen gesorgt hatte.
„Das ist eine lässige, technisch anspruchsvolle Abfahrt, die mir schon liegen könnte“, hatte die Vorarlbergerin Emily Schöpf vor der Anreise ins Schweizer Wallis nach Crans Montana gesagt. Und die Vorahnung sollte die 21-Jährige nicht trügen. Im ersten Training raste die Atomic-Pilotin, die in dieser Saison bei der Abfahrt im Fassatal (It) ihren ersten Europacupsieg feiern konnte und in der Disziplinenwertung aktuell Zweite ist, auf Platz zwei. Geschlagen wurde die Tschaggunserin nur von ihrer Salzburger ÖSV-Teamkollegin Sabrina Maier, die um zwei Zehntel schneller war - allerdings ein Tor ausließ. „Einige Passagen waren schon richtig gut“, freut sich Schöpf. „Es gibt aber auch ein paar Abschnitte, wo ich definitiv noch Luft nach oben habe!“
Elf Hundertstel hinter der Montafonerin kam mit Nadine Fest, die zuletzt im Super-G von Garmisch (D) mit Rang fünf ihr bestes Weltcupergebnis einfahren konnte, eine weitere ÖSV-Dame auf Rang drei. Mit den Tirolerinnen Franziska Gritsch (+0,46) und Christina Ager (+0,58), sowie der Vorarlbergerin Vanessa Nußbaumer (+0,62) landeten drei weitere - weltcuperprobte - Österreicherinnen auf den Positionen fünf bis sieben.
Die Abfahrtsvizeweltmeisterin von 2017, Stephanie Venier, wurde als siebentbeste ÖSV-Abfahrerin im ersten Crans Montana-Training mit 99 Hundertstel Rückstand auf Teamkollegin Maier Elfte. Die Starts zu den beiden Abfahrtsentscheidungen erfolgen am Samstag und Sonntag jeweils um 10 Uhr.
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