Mo, 22. Oktober 2018

Sonnentherme

17.05.2011 15:37

Statt Verkauf werden nun Millionen investiert

Die Sonnentherme im mittelburgenländischen Lutzmannsburg wird nicht verkauft, sondern erhält eine kräftige Finanzspritze. Der Beschluss, die Verhandlungen mit einem Käuferkonsortium, bestehend aus der irischen Harte Holding und der zur Erste Group zählenden Immorent AG, abzubrechen, sei bei einer Aufsichtsratssitzung am Vormittag gefallen, berichtete die Wirtschaftsservice Burgenland AG (WiBAG). Nun werden rund 20 Millionen Euro bereitgestellt. Für die Finanzierung sorgt die WiBAG, so deren Vorstand Peter Schmitl.

Immer wieder sind die Verhandlungsfristen für das Konsortium verlängert worden. Das ist nun auch der Grund, warum es nach der Entscheidung gegen Harte Holding und Immorent AG keine Neuausschreibung gibt, erklärte Schmitl. Die Verhandlungen hätten schon lange genug gedauert. Außerdem hätten sich zwar Unternehmen gemeldet, allerdings nur "vages Interesse" gezeigt. Deshalb werde investiert.

"Harte Holding" bot zu wenig Sicherheit
"Noch heuer werden Maßnahmen gesetzt", sagte Schmitl. Wie viel Geld tatsächlich in die Therme investiert wird, könne er noch nicht sagen. Über das exakte Investitionsprogramm und die endgültige Höhe wird nach Anhörung von Experten bei der nächsten Aufsichtsratssitzung am 14. Juni entschieden.

Dass das Käuferkonsortium nun doch nicht zum Zug gekommen ist, liegt laut Schmitl an der irischen Harte Holding. "Die Harte Holding konnte nicht jene Sicherheiten aufbringen, die uns wichtig waren bzw. die für die Ausfinanzierung notwendig gewesen wären", erläuterte Schmitl.

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