Stunden nach der Tat war im benachbarten Café Dorli jede Menge los. Das Ereignis wurde von den Stammgästen diskutiert - denn wenn die Zahl der Raubüberfälle auch in Kärnten rapide zunimmt, so sorgt so ein Coup doch für jede Menge Aufsehen und auch Angst. Vor allem, wenn es sich bei den Tätern offenbar um skrupellose Kriminelle handelt. "Sie sind gegen das Opfer sehr brutal vorgegangen", berichtet Kriminalist Kurt Rautz. "Der 63-jährige Angestellte, der sich Sonntag früh allein in dem Lokal befand, wurde zu Boden gerissen, musste sich hinknien, wurde mit der Waffe bedroht."
Auf Spieleinnahmen abgesehen
Die Männer - alle drei dürften Revolver bei sich gehabt haben - entwendeten ihm die Kellnerbrieftasche mit 1.000 Euro. Abgesehen hatten sie es aber auf den Tresor, wo sie sich mehr Beute aus den Spieleinnahmen erhofften. "Sie forderten vom 63-Jährigen die Schlüssel; er hatte aber keine." Also flüchtete das Trio durchs Küchenfenster. Bisher fehlt von den Tätern jede Spur.
Täter waren maskiert
Die Ermittler erhoffen sich aber Hinweise durch die Fahndungsfotos aus der Überwachungskamera. Alle drei Männer dürften 20 bis 25 Jahre alt, schlank und 1,80 Meter groß sein, zumindest einer spricht Kärntner Dialekt. Einer war mit einer spitznasigen, grau-grünen Faschingsmaske getarnt. Seine Komplizen waren schwarz maskiert, einer mit einer Skimütze. Auffallend sind einige Kleidungsstücke: Trainingshosen mit extrem breiten weißen Streifen, schwarzer Kapuzensweater mit weißem Besatz. Rautz: "Erkennt das jemand?"
von Kerstin Wassermann, "Kärntnerkrone"
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