Seit 20 Jahren zahlen wir mit nicht mehr mit Schilling, sondern mit Euro: Aus diesem Anlass beleuchtet die Nationalbank ihre Fassade bis April mit Euro-Banknoten und -Münzen.
Die prachtvolle Lichtinstallation wurde am Mittwochabend im Freien unter strengen 2G-plus-Kontrollen feierlich präsentiert. Der Bundesminister für Finanzen, Magnus Brunner, unfallbedingt auf Krücken, durfte die Illuminierung per Knopfdruck auslösen.
In Festreden der OeNB-Spitze, allen voran Governeur Robert Holzmann sowie Direktor Eduard Schock, wurde die Wichtigkeit des Bargelds betont (siehe Video oben). Dann war Finanzminister Brunner am Wort: „Sie können sich darauf verlassen, dass der Euro stark bleibt“, verwies er auf die Stabilität der europäischen Währung.
Bei der anschließenden Feier wurde der Euro sogar verspeist - in Form einer Geburtstagstorte des Eurozeichens mit Sprühkerzen.
Auch der inzwischen pensionierte Designer Robert Kalina (66) trat auf. 1996 gab es einen Wettbewerb für das Design der ersten Euro-Banknoten-Serie. Den gewann die OeNB mit den Entwürfen von Kalina, die noch leicht adaptiert wurden. Heute ist der Euro für über 340 Millionen Menschen in 19 EU-Mitgliedsstaaten offizielles Zahlungsmittel.
Eurozone: Alle Nationalbanken leuchten
Jeden Abend bis April erstrahlt das Hauptgebäude der Nationalbank nun mit unterschiedlichen Animationen, bestehend aus Geldnoten und Münzen. Detail am Rande: In der ganzen Eurozone leuchten die Nationalbanken gleichzeitig!
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