Sichtbar stolz waren AMS-Landesgeschäftsführerin Helene Sengstbratl und ihre Stellvertreterin Karin Steiner: Trotz Corona-Lockdowns und anderen Einschränkungen wurden sämtliche Prognosen übertroffen. „Die Arbeitslosenzahlen purzelten unglaublich rasch hinunter. Im letzten Quartal waren weniger Menschen ohne Job als vor der Krise“, meinte Sengstbratl.
Am stärksten ging die Arbeitslosenquote im Südburgenland zurück. Spitzenreiter war der Bezirk Jennersdorf, wo die Zahl um mehr als ein Viertel sank. Zugleich wurden dem AMS rund 12.000 neue Stellen im Vorjahr gemeldet – was einem Zuwachs um ein Drittel entspricht. Männer und Frauen profitieren gleichermaßen von den neuen Jobs.
Sehr erfolgreich verliefen auch die Berufsorientierungsworkshops in den Schulen, die kurzerhand ins Freie verlegt wurden. Bei den Jugendlichen kam das gut an.
Optimistischer Ausblick auf 2022
Für 2022 stehen dem AMS rund 48,5 Millionen Euro an Fördermitteln zur Verfügung. „Wir hoffen auf einen weiteren Rückgang der Arbeitslosenquote von 7,7 auf 7,2 Prozent“, gab Sengstbratl einen Ausblick.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.