Gegen fortschreitende Bodenversiegelung kämpfen die Grünen im Bezirk Oberpullendorf an. Dort, wo Felder sind, soll auf 100.000 m² ein Business- und Shopping-Dorado entstehen. „Wir brauchen jeden Quadratmeter des unverbauten Bodens als CO2- und Wasserspeicher“, so Naturschutzsprecher Wolfgang Spitzmüller.
Seit die ersten Pläne bekannt wurden, machen die Grünen gegen zu viel Bodenversiegelung im Bezirk mobil. Mehr als 70 Klima- und Umweltaktivisten folgten nun dem Aufruf der Bezirksgruppe rund um Federica Hannel. Sie stellten sich im geplanten Baugebiet zwischen Oberpullendorf und Steinberg-Dörfl auf.
Schon im März sollen dort Bagger auffahren und 100.000 m² Ackerfläche einem Business- und Shopping-Areal weichen. Zum Schutz von Klima und Umwelt sind ausgleichende Maßnahmen gefordert.
Umsichtige Planung gefragt
„Die beteiligten Gemeinden und die Landesregierung müssen sicherstellen, dass statt vollasphaltierter Parkplätze jetzt Rasengittersteine eingesetzt werden, durch die Regen ins Grundwasser sickern kann, alle Dächer PV-Anlagen erhalten und es eine öffentliche Anbindung gibt“, sagen die Bezirks-Grünen. Auch die Oberpullendorfer Bürgerinitiative BLOP! will nachhaltige Lösungen.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.