Do, 16. August 2018

Mehr Lebensqualität

30.04.2011 12:20

Mehr Plätze für 310 Dialysepatienten in Kärnten

Gute Nachrichten für die 310 Dialysepatienten in Kärnten: Gesundheitsreferent Peter Kaiser ist es gelungen, die Zahl der zur Verfügung stehenden Plätze für die Blutwäsche erheblich zu erhöhen. Dadurch wird auch die Lebensqualität der Nierenkranken verbessert. Proteste gibt es gegen angebliche Privatisierungspläne.

Derzeit gibt es 66 Dialyseplätze in Kärnten, künftig werden es 81 sein. Konkret erweitert werden die Plätze am Klinikum Klagenfurt um zusätzliche vier auf 22, im LKH Villach ebenfalls um zusätzliche vier Plätze auf 20 und im LKH Wolfsberg um zwei Plätze auf zehn.

Peter Kaiser: "Weiters erhält das Kurzentrum Althofen einen Akut-Dialyseplatz. Und im Dialysezentrum Jilly stehen in Summe 18 Plätze zur Verfügung. Im Krankenhaus Spittal gibt es auch weiterhin zehn Dialyseplätze."

Ungeliebte Samstagabend-Termine fallen weg
Gernot Waste, Obmann des Selbsthilfevereins für Dialysepatienten, freut sich über mehr Lebensqualität für seine Leidensgenossen: "Durch mehr Betten fallen die langen Transporte weg und der von den Patienten ungeliebte Samstagabend-Termin kann entfallen."

Böses ahnt Kaiser hinsichtlich geplanter Privatisierungen. Laut Kaiser hätten die Hersteller der Blutwäsche-Geräte bei der Kabeg vorgesprochen und wollen auf privater Basis ein Geschäft mit Nierenkranken machen. "Da werde ich mich aber mit ganzer Kraft dagegen wehren", verspricht der Gesundheitsreferent.

von Fritz Kimeswenger, Kärntner Krone

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