Der nun vorgestellte Jahresbericht von Volkshilfe- und Landtagspräsidentin Verena Dunst war also vor allem von Dankbarkeit und Stolz über das Erreichte geprägt. Gleichzeitig betonte sie die Notwendigkeit zu weiteren Aktivitäten, denn noch immer sind rund 6000 Kinder im Burgenland armutsgefährdet, für diese sei eine finanzielle Grundsicherung unabdingbar.
Um besonders den Schwächsten der Gesellschaft zu helfen, wurde im letzten Jahr die Stelle für Sozialarbeiterin Elvira Prangl geschaffen, mit dem ehrgeizigen Ziel „Kinderarmut abschaffen“. Mit der neuen Mitarbeiterin soll es betroffenen Familien erleichtert werden, sich über Hilfsangebote zu informieren und Kontakt zu Behörden und Organisationen zu erhalten. Prangl stellte bei dieser Gelegenheit zwei neue Projekte für 2022 vor: „Lernen.Möglich.Machen“ und „Kinder.Gesundheit.Sichern“.
Besonders beeindruckt zeigte sich Dunst von der Solidarität innerhalb der Gemeinden in Form von Nachbarschaftshilfe und großzügigen Spendenaktionen, vor allem vor Weihnachten.
Ehrenamt aus Überzeugung
„Spenden heißt vertrauen“, betonte Dunst. Das bedeutet, dass sich Unterstützer darauf verlassen sollen und können, dass ihre Hilfen direkt dorthin gelangen, wofür sie bestimmt werden, meinte die Landtagspräsidentin, die sich seit 19 Jahren ehrenamtlich in der Volkshilfe engagiert. Neben der Beratung und unbürokratischen Hilfe sei es wichtig, den Kontakt mit den Betroffenen auch in der Folge weiter zu pflegen.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.