k.u.k. Kriegsmarine

Mit Rot-Weiß-Rot um die Welt

Burgenland
29.12.2021 15:33
Von Oberwart nach Japan – für die meisten Menschen vor 100 Jahren ein unerreichbares Ziel. Für Gyula Németh allerdings wurde es möglich: Als Matrose der k. u. k. Kriegsmarine sah er vor Ausbruch des Ersten Weltkriegs viel von der Welt. Seine Tagebucheinträge und Souvenirs sind nun in einem Buch erschienen.

Als Besatzungsmitglied führten ihn seine Reisen nach Ostafrika, Asien und Australien-Ozeanien. Nach seiner Dienstzeit zog Németh nach Körmend/Kirment, wo seine Familie heute noch lebt.

Seine Tagebücher und Reiseandenken wie z. B. eine Opiumpfeife und eine Massagekugel aus Holz wurden von seinen Nachkommen aufgehoben und nun, vorerst nur auf Ungarisch, im Buch „Die Kaiserliche und Königliche Marine – auf den Weltmeeren unterwegs“ veröffentlicht.

Herausgegeben wurde der Band vom „k.u.k. Matrosen-Traditionsverein“ (k.u.k matrózok Hagyományőrző Csoport) in Szombathely/Steinamanger, der aus der Privatsammlung von István Hideg entstand, dessen Urgroßvater Lajos Harmat ebenfalls Seemann war.

Besichtigung möglich
Die exotischen Exponate des Vereins kann man nach Voranmeldung besichtigen. Die österreichisch-ungarische Kriegsmarine galt damals als sechstgrößte der Welt, Fahrten wie diese waren nicht nur eine Machtdemonstration, sondern dienten, wie heute auch, oft der Werbung für das eigene Land.

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