27.12.2021 16:57 |

Säfte, Milch & Co.

110 Mio. Euro für Start von Plastikflaschen-Pfand

Eineinhalb Jahre dauerte das Tauziehen um ein Pfand auf Plastikflaschen, letztlich hat sich Umweltministerin Leonore Gewessler (Grüne) durchgesetzt. Das Ministerium fördert nun den Umstieg auf Mehrwegflaschen und Einwegpfand mit 110 Millionen Euro.

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Jedes Jahr fallen in Österreich über 900.000 Tonnen Plastikmüll an, etwa 50.000 Tonnen davon sind Getränkeverpackungen. Laut dem neuen Abfallwirtschaftsgesetz wird ab dem Jahr 2025 beim Kauf von Einweggetränkeverpackungen ein Pfand fällig - dieses bekommen die Kunden retour, sobald sie die Verpackung zurück in das Geschäft bringen.

Schon ab 2024 tritt schrittweise eine verbindliche Mehrwegquote in Kraft, dann soll es neben Bier auch Säfte, Mineralwasser und Milch in wiederbefüllbaren Flaschen geben.

Kosten für Rückgabeautomaten werden ersetzt
Beim geplanten Pfandsystem bekommen kleine Greißler sämtliche Kosten für den Rückgabeautomaten ersetzt, kündigte Klimaschutzministerin Leonore Gewessler im APA-Interview an. Insgesamt fördert das Ministerium den Umstieg mit 110 Millionen Euro.

Doris Vettermann
Doris Vettermann
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