16.12.2021 16:00 |

Polizei warnt

So arbeiten Betrüger in der Weihnachtszeit

Ob Hackerangriffe, falsche Callcenter-Mitarbeiter oder E-Mails und SMS, die den Anschein erwecken sollen, von der Post oder einem Paketdienst zu stammen. Gerissene Gauner nutzen auch in Kärnten die Zeit vor Weihnachten, um ihre gutgläubigen Opfer übers Ohr zu hauen. Die Polizei warnt deshalb einmal mehr vor den dreisten Maschen der Kriminellen am Handy und im Internet.
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Kärnten wird derzeit von Betrugsversuchen vermeintlicher Paketzusteller regelrecht überflutet. Wie berichtet, werden in unserem Bundesland allein im Dezember mehr als zwei Millionen Pakete erwartet und zugestellt. Das machen sich Kriminelle zunutze.

Vorgangsweise
„Ihr Paket wird heute zugestellt oder zum Absender zurückgeschickt. Klicken Sie diesen Link zur Bezahlung der Gebühren“, heißt es etwa in den SMS, die auf vielen Smartphones aufleuchten. „Das Ziel der Betrüger ist stets, den Empfänger dazu zu bringen, den Link anzuklicken“, sagt ein Ermittler: „Durch das Öffnen wird am Handy oder am Computer eine Schadsoftware installiert, die weitere Spam-SMS versendet, zum Teil auch andere schädliche Funktionen ausführt oder den Empfänger auf eine Phishing-Seite weiterleitet, auf der zur Eingabe persönlicher Daten aufgefordert wird.“

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Die Betrüger, die meist mit ausländischem Akzent oder in Englisch sprechen, arbeiten dabei nach einem Leitfaden. Lassen Sie sich auf kein Gespräch ein, legen Sie am besten auf!

Ermittler

Aber auch die Callcenter-Mafia ist in der Adventzeit besonders aktiv. So geben sich Kriminelle am Telefon als Microsoft-Mitarbeiter aus, die angebliche Schäden beheben müssen, sowie als Verkäufer oder Mitarbeiter von Spendenorganisationen. „Die Betrüger, die meist mit ausländischem Akzent oder in Englisch sprechen, arbeiten dabei nach einem Leitfaden. Lassen Sie sich auf kein Gespräch ein, legen Sie am besten auf!“

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