Fast zwei Jahre Pandemie liegen hinter uns, in denen Kinder und Jugendliche unzählige Stunden in der Fernlehre verbracht haben. Depressive Verstimmungen und Ängste sind dabei gewiss keine Seltenheit mehr unter jungen Burgenländern.
Um dieser Entwicklung möglichst früh entgegenzuwirken, hat der Kinder- und Jugendanwalt Christian Reumann eine präventive Broschüre ins Leben gerufen. Sie soll vor allem Erziehende und Pädagogen sensibilisieren, damit diese bei Auffälligkeiten wissen, was zu tun ist.
Wir sind alle – in der Familie, in der Schule und in pädagogischen Beziehungen – gefordert, emotionale Signale achtsam wahrzunehmen und Unterstützung anzubieten
Daniela Winkler, Bildungslandesrätin
Gemeinsam statt alleine
Vor allem das unmittelbare Umfeld sei laut Reumann ein wichtiger Ansatzpunkt, um im Ernstfall rasch Hilfe in die Wege zu leiten. Daher habe man auch besonderen Wert darauf gelegt, dass die Broschüre nicht nur inhaltlich, sondern auch sprachlich für jedermann verständlich gestaltet ist. „Betroffene sollen sich zudem nicht alleingelassen fühlen: Im Burgenland haben wir ein sehr breites Netz an Beratungsstellen“, so Reumann.
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