04.12.2021 07:26 |

Evergrande-Krise

Chinas Immobilienriese kurz vor Zahlungsausfall

Schon seit Monaten kämpft der chinesische Immobilienriese Evergrande mit einer handfesten Krise. Wie nun bekannt wurde, hat das hoch verschuldete Unternehmen vor möglichen Zahlungsschwierigkeiten gewarnt. Nach einer Überprüfung der Finanzmittel könne keine Garantie gegeben werden, dass die Gruppe über ausreichende Mittel verfügt, um seinen finanziellen Verpflichtungen nachzukommen.

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Die Regierung der chinesischen Provinz Guangdong, wo Evergrande seinen Hauptsitz hat, teilte ebenfalls am Freitag mit, eine Arbeitsgruppe in den Konzern entsendet zu haben, um „Risiken zu mindern und die Interessen aller beteiligten Parteien zu schützen“. Xu Jiayin, der Chef von Evergrande, sei von den Behörden zum Gespräch gebeten worden.

China um Schadensbegrenzung bemüht
Chinas Börsenaufsicht versuchte, Ängste über eine sich ausbreitende Krise zu zerstreuen. Die Auswirkungen der Vorgänge bei Evergrande seien kontrollierbar, hieß es in einer Mitteilung der Behörde.

Evergrande steckt bereits seit Monaten in einer tiefen Krise und gilt als das weltweit am höchsten verschuldete Immobilienunternehmen. Es muss dringend Geld auftreiben, um Banken, Zulieferer und Anleihengläubiger fristgerecht bezahlen zu können. Der Konzern ist so groß, dass einige Experten eine „Ansteckungsgefahr“ für Chinas Wirtschaft und darüber hinaus befürchten. In den kommenden Wochen und Monaten werden weitere Zinszahlungen für Anleihen fällig.

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