Während Mao vor fast 80 Jahren in China verlangte, „lasst 100 Blumen blühen“, ist man in Eisenstadt deutlich weiter: Bis 2030 sollen hier nämlich 16.500 Bäume gepflanzt werden. Diese kommen nicht nur auf Neuflächen, sondern ersetzen teilweise auch ältere, wie eben die Linden am Hauptplatz. Das liegt unter anderem daran, dass die alten Bäume empfindlicher sind als die Neupflanzungen. Außerdem brauchen sie unterirdisch mehr Platz und passen somit nicht mehr in die bisherigen Umrandungen.
Dennoch werden diese Einfassungen nun gleichzeitig neu gestaltet und zu Sitzgelegenheiten umgewandelt, was der Bürgerbefragung zum Stadtentwicklungsplan zufolge ein großer Wunsch der Einwohner Eisenstadts ist.
Die meisten der neuen Feldahorne, Zierbirnen und Kaiserlinden sind übrigens „echte Eisenstädter“ und entstammen der städtischen Baumschule. Somit haben die immer zahlreicher werdenden Baumpaten – es sind schon deutlich über 70 – einen weiteren Grund, von „ihren“ Bäumen zu sprechen.
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