Nachdem am Dienstag eine Zillertaler Mutter aufgeflogen ist, die ihre Kinder mit gefälschten PCR-Testzertifikaten in die Schule geschickt hat - die „Krone“ berichtete -, wurde nun ein weiterer Fälschungsfall in Tirol bekannt. Eine 23-Jährige soll in Kufstein über Monate hinweg Fakes von Testnachweisen hergestellt haben. Nun ermittelt die Polizei.
Die Einheimische wird verdächtigt, zwischen 24. August und 5. November digitale Covid-Testzertifikate für sich und auch andere Personen gefälscht zu haben. Diese sollten dann als Nachweis eines negativen Testergebnisses verwendet worden sein.
Die ertappten Personen müssen mit empfindlichen verwaltungs- und strafrechtlichen Folgen rechnen!
Ein Polizeisprecher
Ermittlungen sind im Gange, Anzeige folgt
Auf „Krone“-Nachfrage hieß es von der Polizei, die Ermittlungen zu dem Fall würden noch laufen. Nach deren Abschluss erwartet die 23-jährige mutmaßliche Täterin eine Anzeige. Es besteht der Verdacht auf „Fälschung besonders geschützter Urkunden“.
Das Fälschen von Covid-Testnachweisen ist kein Kavaliersdelikt, wie die Polizei warnt. „Die ertappten Personen müssen mit empfindlichen verwaltungs- und strafrechtlichen Folgen rechnen!“
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