Martiniloben, Jungwein und ein saftiges Gansl dürfen rund um den Landesfeiertag für viele einfach nicht fehlen. Das beste Federvieh kommt dabei immer noch direkt aus dem Burgenland.
Die Zeit um den 11. November ist mittlerweile zu einem wirtschaftlichen Faktor geworden. Auch wenn das Geschäft vielleicht etwas durch die Pandemie getrübt wird, so handelt es sich um ein wichtiges Standbein für Gastronomie und Hotellerie. „Das Ganslessen und das Martiniloben sind zu einem Wirtschaftszweig geworden, der fix zum Jahresrhythmus gehört, wie die Festspielzeit oder die Adventzeit“, meint Wirtschaftskammer-Präsident Peter Nemeth.
Federvieh mit Auslauf
Bei den Konsumenten wird großer Wert darauf gelegt, dass ein heimisches Gansl auf den Tisch kommt. Das 2002 gestartete Projekt „Südburgenländische Weidegans“ ist dabei Garant, dass das Federvieh das ganze Jahr über viel Auslauf bekommt und auf saftigen Weiden grast. „Dadurch ist das Weidegansfleisch dunkler und fettärmer als das von herkömmlichen Gänsen aus Intensivhaltung. Durch den Kauf einer regionalen Weidegans bleibt die Existenz unserer Bauern gesichert und Tierleid wird vermieden“, erklärt Landwirtschaftskammer-Präsident Nikolaus Berlakovich.
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